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Begleitbrief der aktuellen Ausgabe (Nr.10 / 15.05.12):
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Guten Tag!
Es ist für mich nicht zu verstehen, daß Professoren der Wirtschafts-wissenschaften, international arbeitende Unternehmensberater und Unternehmer lautstark argumentieren, daß die Rettungsmaßnahmen für Griechenland und andere angeschlagene Länder der Euro-Zone ganz Europa in eine Schuldenkrise bringen wird, aber kaum ein Politiker hinhört. Schließlich scheint Griechenland nicht in der Lage und nicht willens zu sein, Schulden an die Geberländer in Europa zurückzuzahlen. Wenn das eintritt, wird Deutschland durch den Ausfall der Forderungen sich einen Schuldenberg aufgeladen haben, der das Bruttosozialprodukt übertrifft (Seite 1).
Um nicht wieder gescholten zu werden, zu viele negative Nachrichten zu schreiben, habe ich diesmal auch Träumerisches geschrieben, nämlich über Perlen, die zwar Frauen tragen, aber meist von Männern bezahlt werden
(Seite 3).
Außerdem fand ich einen Weg ins Paradies. Islamische Banken, die keine Zinsen verlangen, eröffnen diesen Weg. Aber wie bei allen Religionen, ist der Weg nicht ohne Umwege zu erreichen. Das dürfte doch zu Himmelfahrt passen.
Daß Sie den freien Tag gut genießen, das wünscht Ihnen
Ihr
Dr. Horst Kerlikowsky
Sie finden in dieser Ausgabe noch folgende Themen:
Manager-Vergütung: Es ist eine weitere Boni-Story: in Großbritannienwollte die Commerzbankan frühere Mitarbeiter keine Boni zahlen, aber die Gehälter der Vorstände aufstocken (S.3)
Hauptstadt Berlin: Einen Berliner kann nicht überraschen, daß der neue Flughafen BBI nicht rechtzeitig fertig wird; denn unfähige Politiker haben das Sagen (S.2)
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